Gerade größere Unternehmen nutzen ein Bewerbermanagementsystem (ATS, Applicant Tracking System). Die Software liest Lebensläufe aus, sortiert sie und hilft Recruitern bei der Vorauswahl. Ist dein Lebenslauf schlecht lesbar, kann er übersehen werden – obwohl du gut passt.
Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige übernehmen
Verwende die Begriffe, die in der Anzeige stehen – sofern sie auf dich zutreffen. Heißt es „Projektmanagement“, schreibe nicht nur „Projektleitung“. Nenne Software, Zertifikate und Methoden ausdrücklich.
Klares, einfaches Layout
- Übliche Überschriften wie „Berufserfahrung“, „Ausbildung“, „Kenntnisse“
- Keine wichtigen Infos in Grafiken, Textfeldern oder Kopf-/Fußzeilen
- Gängige Schriftarten und ein einspaltiger Aufbau
- Datumsangaben einheitlich, z. B. „03/2019 – 09/2025“
Erfolge messbar machen
Software und Menschen mögen Fakten: „Lagerprozesse umgestellt, Durchlaufzeit um 20 % verkürzt“ ist stärker als „verantwortlich für Lagerprozesse“.
Das richtige Dateiformat
Ein textbasiertes PDF (kein eingescanntes Bild) ist in der Regel die sicherste Wahl, solange die Anzeige nichts anderes verlangt.
Ehrlich bleiben
Keywords, die nicht stimmen, fallen spätestens im Gespräch auf. Ergänze lieber echte Transfer-Kompetenzen und erkläre sie kurz.
Mit dem ATS-Check in unseren KI-Karriere-Tools vergleichst du deinen Lebenslauf mit einer Stellenanzeige und erhältst fehlende Schlüsselwörter und konkrete Tipps.